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SicherheitSicherheit oder auf was man beim Besuch von Prag achten sollte

Touristen sind überall in der Welt ein einfaches Ziel für unterschiedliche Diebstähle, Überteuerung, Taschendiebstähle usw. Diese Fallen und Gefahren sind für die Ansässigen sehr gut bekannt und gehen diesen leichter aus dem Weg nur schon durch erhöhte Wachsamkeit an Orten, wo es zu diesem kommt. Die überwiegenden Gefahren, die in Prag auf die Touristen lauern, sind vergleichbar mit vielen anderen europäischen Städten. Man kann Sie sowohl in der Londoner U-Bahn, als auch in der Prager U-Bahn berauben. Aber Vorsicht, es gibt hier auch Situationen, wo es Ihnen im Traum nicht einfallen würde, dass man Sie bestehlen könnte. Zum Beispiel in einigen Prager Restaurants kann es Ihnen passieren, dass auf Ihre Rechnung Sonderpositionen geschrieben werden oder dass der Taxifahrer einen nicht existierenden Betrag für die Beförderung berechnet und dies alles nur deswegen, weil Sie ihn nicht tschechisch angesprochen haben. Sie sind einfach ein Ausländer und für dieses zahlen Sie eben diese Touristensteuer, soweit Sie dem nicht vorbeugen.

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Hier führen wir Beispiele der Gefahr der Beraubung an.

Taschendiebstahl

Die Prager Taschendiebe sind sehr geschickt und gut organisiert. Diese Gruppen (überwiegend Personen Roma oder rumänischer Nationalität) die überwiegend an Orten mit großer Personenansammlung, in überfüllten Geschäftshäusern, in der Nähe von Touristenattraktionen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln, hauptsächlich in der U- und Straßenbahn, operieren. Besonders achtsam empfehlen wir in der Straßenbahn Nr. 14, 17, 22 a 23 zu sein. Wie schützt man sich? Wertgegenstände lassen Sie lieber im Hotelsafe und die Brieftasche stecken Sie tief in die Tasche.

 

Bestehlen im Taxi

Die Prager Taxifahrer haben einen sehr schlechten Ruf wegen dem häufig überteuerten Fahrgeld. Dem Risiko der Bestehlung sind hauptsächlich Ausländer, aber auch Ansässige. Neben den geläufigen unlauten Praktiken der Taxifahrer werden in Prag auch raffinierter Methoden eingesetzt. Eine von ihnen ist zum Beispiel ein frisierter Taxameter, der ein höheres Fahrgeld berechnet, oder das Fahrgeld auf diesem entspricht nicht den gefahrenen Kilometern. Ein bewährter Trick ist die Fahrt in Prag auf Umwegen. Meistens ahnen die Ausländer nicht im Geringsten, dass sie bestohlen wurden. Eine weitere Taktik ist die Berechnung nach falschem Tarif, d.h. zum Beispiel anstatt des normalen Tarifs Nr. 1 nimmt der Fahrer einen anderen Tarif, z.B. 5, der für den Kunden weniger günstig ist. Die Rückgabe von Kleingeld kann auch zu einem Problem werden, darum halten Sie immer kleinere Banknoten bereit. Ungewöhnlich sind auch Fälle nicht, wo der Fahrer ungültige Währung im Glauben, dass der Ausländer sie nicht erkennt, herausgibt. Größte Gefahr, dass Sie bestohlen werden, droht Ihnen, wenn Sie ein Fahrzeug im historischen Stadtzentrum von Prag, wo die Touristenattraktionen sind, weiter beim Zug- und Busbahnhof, oft auch am Flughafen, mieten. Auch das Logo der renommierten Gesellschaft AAA Radio Taxi schützt Sie nicht vor dem Bestehlen, da die Fahrzeuge einer anderen Konkurrenzfirma (AAA Taxi s.r.o.), die die Kunden für einen fast viermal höheren Preis befördert, fast identische Logos und Aufschriften haben.

Die bewährteste Art, wie man der Überteuerung aus dem Wege geht, ist die telefonische Taxireservierung bei einer der renommierten Taxigesellschaften (z.B. AAA RadioTaxi, Profi Taxi). Von und zum Flughafen oder Bahnhof empfehlen wir die verlässliche Gesellschaft Prague Airport Transfers, die Sie zu Ihrem Ziel für einen im Voraus bestimmten Preis bringt, zu nutzen. Sollten Sie ein Fahrzeug an der Hotelrezeption bestellen, überprüfen Sie im Voraus den Preis (z.B. im Hotel Four Seasons bezahlen Sie für den Weg zum Flughafen bis 4x mehr, als der normale Taxipreis ist). Der Großteil der Hotels hat sein eigenes Transportunternehmen, sgn. Hoteltaxi, ihre Preise sind aber zu 90% überteuert und Sie sparen bestimmt ein, wenn Sie alternative Transportunternehmen, wie AAA Radio Taxi oder Prague Airport Transfers nutzen.

 

Bestehlen in Prager Restaurants

Auch wenn die Situation in Prag bedeutend besser als vor zehn Jahren ist, sollten Sie ständig beim Bezahlen in den Restaurants achtsam sein und immer sorgfältig die Positionen auf der Rechnung überprüfen. Bestehlen kann man Sie meistens bei handgeschriebenen Rechnungen, absichtlich schlecht lesbar, meistens in Gaststätten und Restaurants niedrigerer Preisklassen. Weiter seien Sie vorsichtig bei Gruppenrechnungen, das Personal berechnet absichtlich die Gesamtsumme falsch. Es verlässt sich darauf, dass beim Zahlen eines größeren Betrags Sie einen Hunderter mehr übersehen. Eine weitere Taktik, wie sich das Personal in einigen Restaurants aufbessert, ist, dass es Sie zwingt ein Extratrinkgeld von 10% fürs Bedienen (sgn. service charge), mit der Behauptung, dass dieses nicht im Preis enthalten sei, zu zahlen. Dies stimmt natürlich nicht, der Finalbetrag vom Gesetzt her beinhaltet immer auch die Bedienung und das Trinkgeld ist ausdrücklich dem Willen des Gastes überlassen. Die letzte Hinterlist gegen Ausländer kann die verdeckte Berechnung von Sonderpositionen wie Gebäck, unterschiedliche Saucen usw. sein. Die sicherste Art, wie man dem Zahlen von diesen aus dem Weg geht, ist, die Bedienung zu bitten, diese fort zu tragen (und dies auch, wenn sie frei auf dem Tisch stehen), natürlich nur dann, wenn Sie sie nicht in Anspruch nehmen möchten.

 

Imbissstände auf dem Wenzelplatz

Wenn Sie hier eine Bratwurst oder Hamburger genießen wollen, geben Sie Acht, welche Banknote Sie der Bedienung geben (bereiten Sie sich lieber den genauen Betrag vor). Viele Ausländer weisen darauf hin, dass ihnen die Bedienung (überwiegend aus Russland stammend) absichtlich weniger Geld herausgegeben hat. Außerdem halten diese Stände das Niveau der Hygiene nicht ein.

 

Markieren der Fahrscheine in ÖVM und falsche Kontrolleure

Bei der Fahrt mit der U-, Straßenbahn oder Bus müssen Sie den gekauften Fahrschein markieren. Sollten Sie von einem Kontrolleur kontrolliert werden und Sie haben den Fahrschein nicht richtig markiert, ist dieser ungültig. Es sind auch Fälle von falschen Kontrolleuren bekannt, die von den Fahrgästen Bußgeld forderten (fordern Sie immer vom Kontrolleur das Vorzeigen seines Ausweises und der Dienstmarke).

 

Fahrzeugdiebstähle

Das Einbrechen in Fahrzeuge ist für die Prager Polizei alltägliche Angelegenheit. Darum empfehlen wir immer die Fahrzeugen auf überwachten Parkplätzen abzustellen und im Fahrzeug nie Wertgegenstände liegen lassen.

 

Wechselstuben und Geldabnahme aus Bankautomaten

Einige Prager Wechselstuben hauptsächlich in der Umgebung des Wenzelplatzes, auf dem Bahnhof und am Flughafen bieten das Wechseln von Valuta mit einer nicht ethischen Wechselgebühr an. Sie locken Sie mit einem günstigen Kurs, aber Informationen, dass sie z.B. bis 10% berechnen, begreifen Sie erst vom Beleg. Die Informationen über die Höhe der Gebühr haben diese meistens irgendwo mit sehr kleinen Buchstaben geschrieben. Inseriert die Wechselstube den Wechsel ohne Gebühren, betrifft dies meistens nur den Einkauf von Fremdwährungen, d.h. wenn Sie Tschechische Kronen verkaufen sollten. Informieren Sie sich darum immer im Voraus, wie viel Sie für den Wechsel des geforderten Betrages erhalten. Sollten Sie Geld aus dem Geldautomaten abnehmen, nutzen Sie lieber einen Geldautomaten, der im Inneren der Bank aufgestellt ist. Es sind viele Fälle bekannt, wo Betrüger an nicht überwachte Geldautomaten Kreditkartenkopiergeräte angebracht haben.

Wechseln Sie nie Geld bei Leuten direkt auf der Straße, viele Touristen wurden auf diese Weise bestohlen – sie bekamen falsche Banknoten.

 

Gefährliche Orte

Prag ist insgesamt eine sichere Stadt (vergleichbar mit anderen Städten der EU) und Sie müssen sich zu keiner Tages- oder Nachtstunde auf der Straße fürchten. Vielleicht nach der Dämmerung kann ein bestimmtes Risiko der Wenzelplatz darstellen, da zu dieser Zeit die Prostituierten tätig werden. Einige Touristen melden von Zeit zu Zeit, dass sie bestohlen wurden. Weiter empfehlen wir dem Park in der Nähe des Hauptbahnhofs, wo sich Obdachlose aufhalten, aus dem Weg zu gehen.