Prags Türme

Prags TürmeDie 500 Turmspitzen von Prag sieht man sich besser von der Luft aus an! Hier ist eine Zusammenfassung der beliebtesten und weniger bekannten Prager Türme. Der “Mini-Eiffelturm” ist von der Standseilbahn-Station in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle in Újezd aus erreichbar.

Nachdem Sie aus der Standseilbahn (an der 2. Haltestelle) ausgestiegen sind, folgen Sie der Menge zum offiziellen Aussichtsturm Petřín, der im Jahre 1891 für eine Jubiläumsausstellung errichtet wurde, um den echten zu replizieren. Es bietet zweifellos einige der besten Aussichten auf Prag. In der Nähe wurde der Turm der St.-Nikolaus-Kirche vor kurzem wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er wurde seit 1950 von der Geheimpolizei der Tschechoslowakei benutzt, um die Aktivitäten der benachbarten Botschaften im Westen aufzuzeichnen.

Die Karlsbrücke besitzt auf jeder Seite Türme, den Altstädter Brückenturm und den Kleinseitner Brückenturm. Letzterer ist der älteste, mit romanischen Merkmalen aus dem Jahre 1249, während der Erstgenannte gemeinsam mit der Karlsbrücke gebaut wurde und als eines der besten Beispiele gotischer Architektur in ganz Europa gilt.

Der Pulverturm zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Prager Bauwerken in der Altstadt. Hier ist der Ort, wo die Königshöfe ihre Krönungsprozessionen zur Burg begannen. Ebenfalls in der Altstadt befindet sich das Rathaus, Ort einiger makabrer Episoden in der tschechischen Geschichte, wie die Inhaftierung und Hinrichtung der 27 Anführer der Schlacht am Weißen Berg im Jahre 1621. Vergessen Sie auch nicht den Fernsehturm in Žižkov. Wenngleich nicht so zentral gelegen, ist er das höchste Gebäude in Prag und berühmt für die “außerirdischen Baby-Skulpturen”, die im Jahre 2000 von dem tschechischen Bildhauer David Černy geschaffen wurden.

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Altstadtplatz

Dieser Platz ist seit jeher voller Leben; heute ist dieser Stadtteil sowohl bei Tschechen als auch bei Besuchern aus dem Ausland beliebt und bietet zahlreiche Restaurant. Kneipen, Geschäfte, Entertainment, Galerien und Museen. Seine lange Geschichte reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, während dessen der Platz der Kreuzungspunkt verschiedener Handelsrouten war und als Marktplatz diente. Er war zu dieser Zeit in ganz Europa bekannt.